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Galileo-Jahr in Chianti

Montag, 22. Juni 2009

2009 feiert die Toskana Galileo Galilei und seine Erfindung des Fernrohrs vor 400 Jahren.
In diesem Jahr lohnt sich ein Urlaub besonders in der Region Chianti.
Zentrum vieler Veranstaltungen des Galileo-Jahres sind Siena, Florenz, Pisa und das Chianti. Florenz, Lucca und Pisa. Diese ehren den Erfinder und Naturwissenschaftler mit großen Museumsausstellungen: So zeigt beispielsweise der Palazzo Strozzi vom 13. März bis 30. August die Schau “Galileo – Bilder des Universums von der Antike bis zum Teleskop“. So eingestimmt erklimmen die Gäste des Torredepecci erwartungsvoll die vier Stockwerke des Wachtturms und richten ihre Ferngläser in den sternklaren toskanischen Himmel.

Allgemeine Reiseinformationen über Chianti

Mittwoch, 09. August 2006

Das vom gleichnamigen Wein berühmt gewordene Gebiet Chianti hat mich schon immer angezogen. Mit Freude hab ich dann entdeckt, dass dieses Gebiet, das ein Drittel der Toskana ausmacht, viel mehr als nur guten Wein zu bieten hat. Chianti erstreckt sich von Pisa bis Montalcino und ist offiziell in sieben Untergebiete eingeteilt: Chianti Classico, Chianti Rufina, Chianti Colline Pisane, Chianti Montalbano, Chianti Colli Fiorentini, Chianti Colli Senesi und Chianti Aretini.

Zwar hatte ich nicht die Möglichkeit alle Gebiete zu besuchen, doch was ich gesehen hab, hat mich zu einen unumstrittenen Chianti- Fan gemacht. Die hügelige Landschaft, die imposanten Schlösser, die pompösen Villen der Medici-Ära und die überwältigende Menge an Kultur machen aus Chianti ein wahres Urlauberparadies.

Florenz, war die bedeutendste Station meiner Reise und ich muss sagen, ich war von dem ungeheuer großen kulturellen Erbe der Stadt überwältigt. Auf der Piazza del Duomo kann man die faszinierendste Kathedrale der Welt, die S. Maria del Fiore besuchen. In der Nähe, auf der Piazza della Signoria, das politische Machtzentrum von Florenz, hab ich in einem kleine Cafe einen Espresso von Hervorragender Qualität genossen, während ich die Palazzo Vecchio bewunderte.

Am alten Platz gibt es noch eine Reihe von Skulpturen, die, aufgrund ihrer Anmut, mir schlichtweg den Atem raubten, unter anderem Cellinis Perseus, der den Kopf der Medusa schwingt und Giambolognas Raub der Sabinerinnen. Beide stehen in der Loggia des Platzes. Wenige Meter vom Palazzo Vecchio entfernt befindet sich die Galerie der Uffizien, die berühmteste Kunstgalerie der Welt, und gleich nebenan die Ponte Vecchio, die älteste Brücke der Stadt.

Ich habe anhand einer Karte die Stadt alleine entdeckt, wer aber eher an einer organisierten Stadtführung teilnehmen möchte, der kann sich an die Associazione Guide Turistiche Fiorentine wenden.